27.07.2012 Olympische Sommerspiele in London

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Delegation aus Reichraming erfolgreich in London

Die Reise begann am 27. Juli, 06.30 Uhr  von  Reichraming aus per Autos  zum Flughafen nach Wien Schwechat; von dort aus ging es mit der British Airways nach London zu den Olympischen Sommerspielen 2012. Am Flughafen Heathrow wurden wir freundlich empfangen, man spürte schon dort die positive Stimmung die in ganz London herrschte. Hermann wurde sogar von einem Freiwilligen angesprochen ob er ein Athlet ist, leider nicht, denn sonst hätten wir mit einem Shuttledienst in die Stadt fahren können. So ging es eben per Underground in Richtung Unterkunft. Die Fahrt dorthin verlief reibungslos und so waren wir bereits am frühen Nachmittag bei unserem Hostel angekommen. Da sich im Untergeschoss ein Pub befand, musste dieses sogleich getestet werden, bis es los ging zur ersten kleinen Sightseeing-Tour. Nach kurzer Nahrungsaufnahme ging es in Richtung Tower-Bridge, die von unserem Hostel per Overground leicht und ohne umsteigen zu erreichen war. Bei der Tower-Brigde angekommen, kamen viele nicht vom Staunen heraus. Wir flanierten herum, machten das eine oder andere Fotos, quatschen mit wild fremden Leuten, die uns ansprachen, da wir mit den Askö Judo Reichraming T-Shirts als Gruppe schon sehr auffallend unterwegs waren, tranken das eine oder andere Bier und genossen die Stimmung und das Flair.
 Da ich im Vorfeld wo gelesen hatte, dass sich das Österreicher Haus in der Nähe der Tower-Bridge befindet und wir noch genügend Zeit hatten, machten wir uns auf die Suche. Dabei mussten wir die Tower-Brigde überqueren und mit Hilfe eines Freiwilligen, die an jeder Ecke in London herumstanden, fanden wir schließlich und endlich das Österreicher Haus. Dort herrschte gute und ausgelassene Stimmung und die Reichraminger mittendrin. Gegen Mitternacht ging es in Richtung Unterkunft, den der erste Wettkampftag stand am Programm.
 Am Samstag den 28. Juli  hieß es bald aus den Federn, um rechtzeitig in der Halle zu sein. Im Vorfeld wurde ja viel berichtet, dass in London viel los sein wird und man überall mit Wartezeiten zu rechnen hat. Doch dem war nicht so, alles funktionierte problemlos, alles war bestens beschildert, unzählige von freiwilligen Helfern auf den Straßen bzw. Underground-Station standen bereit die einen weiterhalfen. Bei der Excel-Halle angekommen, mussten wir ein kleines Stück gehen bis zur Judohalle. Den nicht nur Judo fand zur gleichen Zeit statt, sondern auch Tischtennis, Gewichtheben, Fechten und Boxen. Ein reges Treiben also, aber alles lief diszipliniert und friedlich ab. Leider kam Lupo Paischer nicht über die 2.Runde hinaus. Unserer Stimmung ……., wir hatten trotzdem unseren Spaß und verfolgten spannende Kämpfe, vor einem tollem und vor allem fairem  Publikum. Nach dem Ende des ersten Wettkampftages  ging es in Richtung City von London. Unser Ziel war der Hyde Park. Auf dem Weg dorthin machten wir einen kurzen Abstecher  beim Hard Rock Cafe London. Im Hyde Park angekommen, suchten wir das erstbeste Restaurant aus und verweilten dort gemütlich. Anschließend ging es in Richtung „Speakers Corner“ dort trennte sich die Gruppe, ein Teil ging noch in den "Public Viewing"-Bereich, der riesengroß im Hyde Park aufgebaut wurde, und der andere Teil machte sich auf den Weg in Richtung Hostel bzw. Pub.
 Am zweiten Wettkampftag, am Sonntag, den 29.7. verbrachten wir nur die Vorrunden-Kämpfe in der Halle, die zweite Hälfte des Tages war für Sightseeing gedacht. So ging es dann von der Excel-Halle wieder in die City in den Green Park und von dort zum Buckingham Palace. Dort war eine große Menschenmenge versammelt, nicht weil die Queen gerade am Balkon stand, nein, weil gerade das Olympische Straßenrennen der Damen auf den Programm stand. Nach ein paar Schnappschüssen vom Palast und einen kurzen überstandenen Gewitter ging es weiter in Richtung Piccadilly Circus und von dort zu Fuß weiter in Richtung Chinatown. Dort wurde der Hunger gestillt und wie es sich für uns gehört, wieder ein Pub besucht. Es war gemütlich, doch wir mussten weiter. Per  Doppeldecker-Bus fuhren wir zum Trafalgar Square, machten auch dort wieder ein paar Fotos und suchten uns wieder, um unseren Durst zu stillen ein Pub. Nach einer Runde ging es weiter in Richtung Westminster Abbey und Big Ben. Geschafft, jäh. Es folgte ein ca. 15 Minuten langes Fotoshooting beim Big Ben. Danach waren allesamt ziemlich erschöpft, doch zum Glück war das nächste Pub sehr nahe. Dort niedergelassen tranken wir noch das eine oder andere Getränk  auf den tollen Tag, den wir erlebten durften. Zwei schottische Polizisten (waren Privat unterwegs) leisteten uns Gesellschaft und hatten großen Spaß mit unseren Gruppe. Angeschlagen und müde ging es zur späten Stunde heimwärts.
 Am dritten Tag, Montag, der 30. Juli, startete unsere hoffnungsvollste Medaillenanwärterin, Sabrina Filzmoser. Die Kämpfe dieses Tages verfolgten wir ziemlich nah am Geschehen. Welch ein Glück, einfach geil, denn wir verfolgten die Kämpfe von der zweiten Reihe aus. Sogar unsere Freunde daheim in Österreich konnten uns daheim am Bildschirm erkennen. Wir feuerten Sabsi lautstark an, jedoch war auch für sie im ersten Kampf der Trostrunde Schluss. Am Ende ein toller 7. Rang. Nach dem Ende der Kämpfe trennte sich die Gruppe nochmals. Ein Teil entschloss sich von der Excel-Halle nahen Olympia-Park nach Stratford zu fahren. Wir bestaunten dort das Olympia-Station (leider nur von der Ferne), beobachteten die großen Menschenmaßen, die sich dort bewegten, gingen brasilianisch Essen und machten uns wieder am Weg, vorbei beim Olympischen Dorf, zu den anderen, die es sich einstweilen im Österreicher Haus gemütlich gemacht hatten. Wir trafen dort noch unsere Judofreunde vom UJZ aus dem Mühlviertel, die auch zahlreich vertreten waren.  Es herrschte gute und ausgelassene Stimmung. Zur späten Stunde machten wir uns auf den Weg heimwärts. Die Nacht war aber lange noch nicht zu Ende, im Pub bei unserer Unterkunft wurde noch auf ein Abschlussgetränk angestoßen.
 Am nächsten bzw. letzten Morgen in London, Dienstag der 31.7. machten wir uns auf den Weg nach Greenwich, um dort den Nullmeridian zu bestaunen. Leider war aufgrund der dort stattfindenden Pferdewettkämpfe der Park geschlossen. So gab es eine kleine Planänderung, und wir machten eine Schifffahrt auf der Themse von Greenwich bis Westminster Abbey. Eine tolle Sache.  Erneut bekamen wir viele wichtige Sehenswürdigkeiten zu sehen, z.B. ging es unter der Tower Bridge durch, konnten das London Eye betrachten und nochmals den Big Ben. Von Westminster Abbey ging es retour zu unserem Hostel, um unser Gepäck zu holen. Es war so weit, leider es ging Richtung Flughafen Heathrow. Schade, aber die tollen und einzigartigen Eindrücke die wir alle erlebt haben, werden wir bestimmt nie vergessen – schließlich waren wir dabei bei LONDON 2012!!!

Vielleicht auch Rio 2016 ???

(Alfred Scharnreitner jun.)

 


(Fotos Alfred Scharnreitner jun.)